Gartenratgeber Mai
Buchsbaum kahlgefressen?
Verursacher sind grün-schwarze Raupen - der Nachwuchs des Buchsbaumzünslers, einem Schädling, der sich derzeit von Süddeutschland her stark ausbreitet. Die Raupen verpuppen sich bald. Kurze Zeit später schlüpfen die erwachsenen, unscheinbaren, grau-weißen Nachtfalter und legen erneut ihre Eier im Inneren der Pflanze ab. Die entstehenden Raupen fressen dort zunächst versteckt, bald darauf haben sie die kompletten Buchsbaum-triebe kahlgefressen. Kontrollieren Sie daher den Buchs in den nächsten Monaten regelmäßig im Inneren auf Raupen und behandeln Sie bei Befall sofort mit Spruzit Schädlingsfrei, mit Raptol/ Spruzit SchädlingsSpray oder mit Raupenfrei.
Rosen sind stark gefährdet!
Viele Rosen haben bereits im Winter große Schäden erlitten. Durch die kühl-feuchte Witterung können nun die wichtigsten Pilzerkrankungen der Rosen (Sternrußtau, Rost und Echter Mehltau) die empfindlichen jungen Triebe schnell infizieren. Spritzen Sie ab sofort vorbeugend Neudo-Vital Rosen-PilzSpray oder Neudo-Vital Rosen-Pilzschutz und bei ersten Befallssymptomen Fungisan Rosen- und Gemüse-Pilzfrei.
Viele Fraßschädlinge unterwegs
Fraßstellen an den jungen Blättern und Knospen findet man derzeit an vielen Pflanzen. Obst- und Ziergehölze werden besonders intensiv befallen. Verantwortlich sind meistens Raupen verschiedenster Arten, wie z.B. Gespinnstmotten oder Frostspanner. Die Raupen haben sich schon sehr zahlreich entwickelt. Die Schädlinge können jungen Bäumen und Sträuchern in kurzer Zeit große Fraßschäden zufügen. Zur Bekämpfung werden Spritzungen mit Spruzit Schädlingsfrei, Raptol/Spruzit SchädlingsSpray oder mit Raupenfrei durchgeführt.
Praxis-Tipp Diagnose: Frostspannerraupen sind grün und haben eine typische Fortbewegungsweise: Sie „spannen“sich und sehen dann aus wie ein umgekehrtes „U“. Gespinnstmottenlarven sind meist grün-schwarz, fressen zunächst offen und spinnen sich später zur Verpuppung ein.
Ameisen und Blattläuse treten oft zusammen auf
Überall im Garten finden sich derzeit Ameisen. In Pflanzen fördern die Ameisen den Befall mit Blattläusen. Da sich die Ameisen hier von den Ausscheidungen der Blattläuse ernähren, pflegen und verteidigen sie diese. Ameisenstraßen an Bäumen können Sie durch Anlegen des Raupen- und AmeisenLeimringes wirkungsvoll unterbrechen. Die Ameisenwanderung wird gestoppt und die Weitervermehrung der Blattläuse wird stark eingeschränkt. Zur Bekämpfung der Blattläuse wird Spruzit Schädlingsfrei, Raptol/Spruzit SchädlingsSpray oder Neudosan Neu Blattlausfrei eingesetzt.
Rasenpflege: Jetzt können Sie nachsäen!
Der Rasenboden hat sich inzwischen soweit erwärmt, dass Sie Lücken im Rasen (z.B. nach einer Unkraut- oder Moosvernichtung) nachsäen können. Zur Vorbereitung lockern Sie die kahlen Flächen gut auf und arbeiten Azet RasenBodenAktivator unter. Im Anschluss bringen Sie das Saatgut und Azet RasenDünger zusammen aus. Durch die natürlichen Rohstoffe des Düngers besteht keine Verbrennungsgefahr. Anschließend halten Sie die Aussaatfläche gleichmäßig feucht. Der erste Schnitt des neu gesäten Rasens erfolgt, wenn das Gras ca. 8 – 10 cm hoch ist.
Praxis-Tipp: Bei der Neueinsaat größerer Flächen ist besonders Azet RasenStartDünger zu empfehlen. Er enthält extra viel Phosphat für gutes Wurzelwachstum. Wichtig: Alle Azet Rasen-Produkte sind für Haustiere ungefährlich.
Brombeeren reifen nicht aus?
Verursacher dieses Schadens ist meist die Brombeergallmilbe. Die winzigen Milben überwintern an den Brombeerknospen. Während des Austriebes befallen sie die Blüten und später die jungen Früchte. Dort verhindern sie durch ihre Saugtätigkeit das Ausreifen, die Beeren bleiben rot und geschmacklos. Zur Bekämpfung der Brombeermilben setzen Sie jetzt Netz-Schwefelit WG ein. Netz-Schwefelit besitzt eine befallsmindernde Wirkung gegen Gallmilben. Spritzen Sie die Brombeeren insgesamt dreimal: Die erste Behandlung erfolgt, wenn die Neutriebe ca. 20 cm lang sind, die zweite, wenn sie ca. 40 cm lang sind und die abschließende bei Blühbeginn.
Kübelpflanzenpflege
Sonne und Wärme regen das Wachstum der überwinternden Kübelpflanzen jetzt stark an. Stellen Sie die Pflanzen in hellere Räume, unempfindliche Arten können schon in den Schatten ins Freie. Pflanzen bei Frostgefahr wieder einräumen. Topfen Sie die Pflanzen je nach Bedarf in NeudoHum BlumenErde um und schneiden Sie sie zurück. Pflanzen, die Sie nicht umtopfen, düngen Sie mit Azet DüngeSticks oder regelmäßig mit BioTrissol BlumenDünger.
Praxis-Tipp: Bekämpfen Sie Schild-, Woll- oder Blattläuse und andere Schädlinge mit Spruzit SchädlingsSpray oder Spruzit Schädlingsfrei.
Rote „Beulen“ auf den Johannisbeerblättern?
In den Wölbungen leben Johannisbeer-Blasenläuse. Die weißen Läuse haben als Eier auf den Pflanzen überwintert und sitzen jetzt auf den Blattunterseiten in den Beulen. Zur Bekämpfung der Blasenläuse verwenden Sie Spruzit Schädlingsfrei oder Neudosan Neu Blattlausfrei. Spritzen Sie vor allem die Blattunterseiten gründlich tropfnass. Die Spritzung sollte vorzugs-weise in den Abendstunden vorgenommen werden. Beide Produkte kann man auch zur Bekämpfung von Blattläusen in vielen anderen Kulturen verwenden, wie Rosen, Stauden und Gemüse.




