Gartenratgeber Januar
Fichtenläuse schädigen auch im Winter!
Sitka-Fichtenläuse überwintern als erwachsene Tiere auf Fichten. Schon bei Temperaturen über 5°C saugen die Tiere an den Nadeln. Zur Befallsfeststellung führen Sie jetzt eine Klopfprobe durch. Finden Sie mehr als 5 grüne Läuse in der Probe spritzen Sie umgehend mit Neudosan Neu Blattlausfrei oder Spruzit Schädlingsfrei. Behandeln Sie die Bäume dabei besonders gründlich im Inneren. Die Behandlung muss nach einer Woche wiederholt werden. Beide Produkte wirken schon bei Temperaturen über 5°C.
Praxis-Tipp Klopfprobe: Ein weißes Din A4-Blatt Papier wird im Baum innen unter einen Zweig gehalten. Den Zweig dann auf das Blatt klopfen, so dass die Läuse herunterfallen.
Klebriger Honigtau an Zimmerpflanzen?
Schild- und Wollläuse scheiden große Mengen an Honigtau aus. Dieser bildet auf den Blättern und in der Umgebung befallener Pflanzen einen klebrigen, oft dunkel gefärbten Belag. Bei genauer Kontrolle finden sich auf Stängeln und Blattunterseiten die versteckt lebenden Schädlinge. Zur Bekämpfung setzen Sie Raptol Schädlingsspray, Spruzit Schädlingsfrei oder Promanal Neu Schild- und Wolllausfrei ein. Bei der Behandlung die Pflanze von allen Seiten besprühen, Spritzung nach Packungsangabe wiederholen. Töpfe und Fensterbank gründlich säubern – auch hier können sich Schädlinge befinden.
„Wilder“ Besuch im Garten?
Rehe wagen sich zur Nahrungssuche immer öfter in Gärten vor, besonders im Winter. Sehr gerne fressen sie Rinde und Knospen von jungen Bäumen. Um Schäden zu vermeiden spritzen Sie jetzt WildStopp auf gefährdete Pflanzen. Als Barriere gegen Rehe wird WildStopp in rund 1 m Höhe wie ein „Duftband“ auf die Pflanzen rund um den Garten, bzw. in Zulaufrichtung, gesprüht.
WildStopp: Der natürliche Wirkstoff Blutmehl hält Rehe und Kaninchen zuverlässig von behandelten Pflanzen fern. Die Wirkung hält im Winter über 4 – 6 Monate an. Im Sommer wird WildStopp erfolgreich zum Schutz von z.B. Rosenknospen vor Fraßschäden verwendet.
Immer wieder: Pfirsichblätter kräuseln sich im Frühjahr
Das Auftreten der sogenannten Pfirsich-Kräuselkrankheit lässt sich nur mit einer vorbeugenden Behandlung beim Schwellen der Knospen verhindern. Überprüfen Sie daher die Knospen der Pfirsichbäume bei milder Witterung regelmäßig. Die Infektion der Knospen kann schon stattfinden, wenn die Temperaturen einige Tage über 7°C liegen. Spritzen Sie daher vorbeugend bis zum Austrieb bei entsprechender Wetterlage regelmäßig mit Neudo-Vital Obst-Pilzschutz.




