Gartenratgeber April

 

Dickmaulrüsslersaison beginnt!

Die Käfer sind aus der Winterruhe erwacht und verursachen jetzt buchten-artige Fraßschäden an jungen Blättern. Aktive Larven des Schädlings (weiß mit braunem Kopf, ca. 1cm lang) sind schon in Kübeln und Beeten in der Erde zu finden. Ab Ende April ist der Einsatz von nützlichen HM-Nematoden gegen diese Larven möglich. Die HM-Nematoden werden über ein Bestell-Set für Nützlinge angeboten. Nach Erhalt in Wasser einrühren und mit der Gießkanne im Wurzelraum ausbringen.

Erste kleine Schnecken sind unterwegs!   

Schnecken können jetzt an austreibenden Pflanzen und frisch gepflanzten Gemüsesetzlingen große Schäden anrichten. Daher sofort bei Neupflanzungen und im Staudenbeet vorbeugend Ferramol Schneckenkorn ausbringen. So werden schon die ersten Schnecken erfasst, bevor Schäden entstehen. Ferramol ist nicht schädlich für Haustiere, Vögel, Igel, Kröten und andere Gartennützlinge. Ferramol können Sie in Gemüse und Obst ohne Wartezeiten anwenden.

Birnengitterrost : Jetzt schon handeln!

Der Birnengitterrost ist eine Pilzerkrankung. Diese verursacht im Sommer orange Flecken auf den Birnenblättern und überwintert danach auf Wacholder-pflanzen. Am Wacholder führt der Rostpilz im April zu schleimigen, aufge-quollenen Ästen. Von hier aus werden die jungen Birnenblätter infiziert. Vorbeugend behandeln Sie die Birnen daher ab dem Erscheinen der Blätter 4x im Abstand von je 7 – 10 Tagen mit Neudo-Vital Obst-Pilzschutz.

Praxis-Tipp: Der Pilz ist am Wacholder nicht zu bekämpfen. Befallene Äste an Wacholdersträuchern jetzt ausschneiden oder Pflanzen ganz entfernen. Achtung: Die Sporen des Pilzes können allergische Reaktionen hervorrufen. Beim Entfernen daher einen Mundschutz tragen und Kinder von befallenen Pflanzen fernhalten.

Schlamm im Teich?

Der Abbau von Pflanzenresten und die Fischhaltung führt im Teich mit den Jahren zu einer dicken Schlammschicht. Der Schlamm riecht faulig und trübt das Wasser. Ohne Behandlung verlandet der Teich und kann sogar umkippen. Entfernen Sie den Schlamm regelmäßig und einfach mit SchlammFrei. Mechanische Schlammentfernung kann das biologische Gleichgewicht im Teich stark stören. Damit sich in diesem Fall die Wasserwerte schnell normalisieren und das Algenwachstum unterdrückt wird, setzen Sie  am nächsten Tag WasserAktivator und PhosphatFrei ein.

Produkt-Tipp: SchlammFrei versorgt den Teich mit aktivem Sauerstoff und wichtigen Mikroorganismen. Der zusätzliche Sauerstoff unterbindet die Bildung von Faulgasen und aktiviert den Schlammabbau. Die Fische können während der Behandlung im Teich bleiben.

Hauptthema der Pflanzendoktor-App: Zimmerpflanzenprobleme

In den letzten Wochen erreichen unseren Pflanzendoktor viele Anfragen zu braunen Blättern bei Zimmerpflanzen. Unabhängig von der Art leiden viele Zimmerpflanzen unter Pflegeproblemen wie veraltetem Substrat, Düngermangel oder Staunässe. Abhilfe schafft jetzt das Umtopfen in die torffreie NeudoHum BlumenErde, wobei Sie braune, matschige Wurzeln entfernen. Gießen Sie am Anfang nur mit wenig Wasser an, bei geschädigten Pflanzen verwenden Sie Algan Wachstumshilfe. Pflanzen, deren Topf noch ausreichend groß ist, düngen Sie schnell und einfach mit den organischen Azet DüngeSticks.

Rosenpflege

Viele Rosentriebe sind in den frostigen Tagen erforen. Schneiden Sie Ihre Rosen jetzt und entfernen Sie dabei erfrorene, kranke und schwache Triebe. Im Anschluss versorgen Sie die Rosen mit FulHumin BodenAktivator (oder Kompost) und mit Azet RosenDünger. Azet RosenDünger enthält neben allen wichtigen Nährstoffen zusätzlich Bodenorganismen und MyccoVital (Mykorrhiza-Pilze), welche das Wachstum besonders fördern. Stark geschädigte Pflanzen versorgen Sie regelmäßig mit dem Homöopathischen Rosen-Elixier – für eine baldige Erholung und schöne Rosenblüten.

Diagnose-Tipp: Verschiedene Rosenerkrankungen überwintern auf der Rinde der Rosentriebe. Sie erkennen z.B. Grauschimmel und Sternrußtau an roten Flecken, Echten Mehltau an weißen Belägen. Alle Triebe mit sichtbaren Befallszeichen entfernen, nicht kompostieren. Pflanzen nach dem Schnitt mit Neudo-Vital Rosen-Pilzschutz behandeln.

Vertrocknete Spitzen an Kirschen oder Mandeln?

Die Ursache für die „Spitzendürre“ ist eine Pilzkrankheit – die Monilia. Der Pilz überwintert an der Pflanze und infiziert die Pflanzen während der Blüte. Spritzen Sie vor dem Austrieb und ab dem Öffnen der Blüten bis Blütenende vorbeugend mehrfach mit Neudo-Vital Obst-Pilzschutz.

Diagnose-Tipp: Spitzendürre tritt vor allem bei Sauerkirschen und Mandelbäumchen, aber auch bei Süßkirschen, Äpfel und Birnen auf.

Erste Arbeiten am Gartenteich

In Ihrem Teich erwacht das Leben. Entfernen Sie Falllaub und abgestorbene Pflanzenreste. Schneiden Sie Ziergräser am Teichrand zurück und lichten Sie Unterwasserpflanzen aus. Vorhandene Bachläufe reinigen Sie sorgfältig von Algen und Schmutz. So verringern Sie die Gefahr eines schnellen Algenwachstums. Einige Tage nach der Reinigung bestimmen Sie die Wasserqualität mit dem WasserTest. Um den pH-Wert zu optimieren und das Teichleben zu aktivieren setzen sie danach den WasserAktivator ein.

Produkt-Tipp: WasserAktivator optimiert den pH-Wert und regt die Tätigkeit der Mikroorganismen an. So wird dem Wachstum von Grün- und Fadenalgen frühzeitig vorgebeugt.

Giersch - ein sehr hartnäckiges, weit verbreitetes Unkraut

Haben auch Ihre Kunden Probleme mit Giersch und anderem Unkraut? Jetzt ist der optimale Bekämpfungszeitpunkt mit Finalsan GierschFrei - dem bewährten Total-Unkrautvernichter mit Sofortwirkung. Der natürliche Wirkstoff Pelargonsäure ist in Finalsan mit einem Wachstumsregulator kombiniert. So hält die schnelle, wurzeltiefe Wirkung wochenlang an. Finalsan GierschFrei wirkt zuverlässig gegen Giersch und Ackerschachtelhalm und andere ein- und mehrjährige Unkräuter und Gräser, sowie gegen Moose und Algen.
Anwendungstipps:
• Behandeln Sie den Giersch bei einer Höhe von ca. 10 cm. Dann sind die Blätter ausreichend entwickelt, der Wirkstoff wird optimal aufgenommen und verlagert.
• Das Mischungsverhältniss ist 100 ml ( 5 Messbecher voll) auf 500 ml Wasser.
• Spritzen Sie die Pflanzen bis zur vollständigen Benetzung – eine Gießbehandlung hat keine Wirkung.
• Schutz von Kulturpflanzen: Decken Sie die Blätter benachbarter Stauden bei der Spritzung ab. Verholzte Pflanzenteile (von z.B. Ziergehölzen) nehmen den Wirkstoff nicht auf und werden nicht geschädigt.
• Eine Behandlung ist schon ab 10°C möglich, die Wirkung ist bereits nach wenigen Stunden zu sehen.
• Bei hartnäckigen Wurzelunkräutern wie Giersch erfolgt eine weitere Behandlung nach ca. 4 – 6 Wochen, wenn die Blätter wieder voll entwickelt sind.

Finalsan ist sehr gut umweltverträglich. Die Wirkstoffe werden im Boden rasch abgebaut und sind bei korrekter Anwendung unbedenklich für Bienen und andere Nützlinge. Eine Neupflanzung ist bereits nach 2 Tagen wieder möglich. Finalsan nicht gegen Unkräuter im Rasen einsetzen, da auch getroffene Rasengräser geschädigt werden.

Wichtig zu wissen: Die Fläche kann sofort nach dem Antrocknen wieder betreten werden!